Sehenswürdigkeiten...gibt es viele!  
 
z.B. die älteste Burganlage der Surselva,
die Jörgenburg
Von CASTRISCH mit dem Auto in Richtung Waltensburg. Bei den ersten Häusern rechts abbiegen und beim Fahrverbot parken. Von hier aus geht es dann zu Fuss etwa 20 Min durch einen wunderschönen Wald. Vorbei an vermoosten Felsbrocken, kleinen Wasserquellen und Feuerstellen, die zum Verweilen und Grillieren einladen...und bis man schaut steht man auch schon vor der Jörgenburg.
Unerwartet gross ist die 2001 wiederhergestellte Burganlage, deren Ursprünge vermutlich bis ins Jahr 765 zurückreichen. Viele wechselnde Besitzer bestimmten auch deren Nutzung vom einfachen Burgfried bis zur zeitweisen Feudalburg. Um 1500 fanden in Zeiten mit Krieg, Pest und Not dort auch die berüchtigten Hexenprozesse statt. Auf einer Anhöhe stehen noch die intakten Säulen, wo vermeintliche Hexen und andere Missetäter hingerichtet wurden.
 

   
Nach Zillis fährt man von uns aus ca eine 3/4 Stunde mit dem Auto. Der Weg lohnt sich...
Kirche St. Martin in Zillis www.zillis-st-martin.ch

 

Die Kirche wird anno 831 erstmals urkundlich erwähnt, ebenfalls der Orts-name "Ciranes". Ausgrabungen und Münzfunde bestätigen, dass die Kirche schon zur Römerzeit bestanden hat. Anfangs des 12. Jahrhunderts wurde die Kirche komplett neu aufgebaut. Aus der Zeit um das Jahr 1100 stammt die bemalte Decke. Sie besteht aus 9 x 17 Tafeln, also 153 quadratischen Bildtafeln von je ca. 90 cm Seitenlänge.
Die Decke besteht aus 48 Randfelder und 105 Innenfelder.
Die Randfelder stellen grösstenteils seltsame Fabelwesen als Sinnbild des Bösen sowie 3 Szenen mit Schiffen aus der Darstellung der Jonasgeschichte dar. Auf den 4 Eckfeldern Engel als Personifikation der vier Winde und Verkünder des Jüngsten Gerichts angeordnet.
Die inneren Bilder sind Leben Christi gewidmet: Es werden Könige David, Salomon und Rehabeam als Vorfahren Christi dargestellt, dann die Ver-kündigung und die Geschichte der Heiligen Drei Könige, die Flucht nach Ägypten und der bethlehemsche Kindermord. Es folgen die heilige Taufe und mehrere Darstellungen von der Lehrtätigkeit und den Wundertaten Christi. Nach dem Abendmahl endet die Leidensgeschichte unvermittelt mit der Dornenkrönung. Die letzte Bilderreihe berichtet aus dem Leben des heiligen Martin. Der heute unbekannte Meister stammte vermutlich aus Graubünden.

   
Falera und die Astronomie

 

Megalithische Kultstätte oder modernste Astronomie...hier gibt es beides...und das nur 15 Minuten von Castrisch enfernt.

Falera ist Schauplatz einer archäologischen Kultstätte. Vor ca 3`500 Jahren –in der Bronzezeit – haben die Menschen von Falera bereits Astronomie, Mathematik und Kult verbunden.
Die bronzezeitliche Megalithenanlage von Falera gehört mit ihren etwa 400 Metern Länge und mehr als 34 aufgerichteten Steinen zu den grössten astronomischen Zentren der Schweiz. Der Parc La Mutta Falera ist Schauplatz dieses bronzezeitlichen Kultes. Die Parkanlage kann dank einem Lehrpfad individuell besichtigt werden. Regelmässig stattfindende Führungen oder private Besichtigungen vermitteln einen Einblick in die 3500 Jahre alte Geschichte von Falera. www.parclamutta.falera.net

 

 

Das grösste Teleskop der Schweiz steht ebenfalls in Falera in der Sternwarte "Mirasteilas". Mit dem grossen Spiegelteleskop können die Betrachter problemlos weit entfernte Galaxien in den verschiedensten Milchstrassen erforschen. Erkennbar sind auch die Ringe des Saturns und viele weitere Details, wie man sie in der Schweiz bislang nicht zu sehen bekam.

www.sternwarte-mirasteilas.ch

   
   
   
   
   
   
   

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